Lesekreis

Aktueller Lesekreis

2015: Louis Althusser et. al „Das Kapital lesen“

Start: 23. März 2015; 19 Uhr

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Vergangene Lesekreise (Auswahl)

2012/2013: Robert Kurz‘ „Geld ohne Wert“

Start: 08. Oktober 2012; 19Uhr; jeden zweiten Montag im Theoriebüro.

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Bis 22.10. zu lesen: Vorwort+Einleitung (bis S. 32)

Bis 5.11. zu lesen: Einleitung (S. 31f) + Kapitel 1+2 (bis S. 56)

Bis 19.11. zu lesen: Kapitel 3+4 (bis S. 86)

Bis 3.12. zu lesen: Kapitel 4 (Fokus: vormoderne Fetischverhältnisse) + Kapitel 5 (bis S. 112)

Bis 17.12. zu lesen: Kapitel 5 fertig und Kapitel 6 (bis S. 135)

Bis 7.1. zu lesen: Kapitel 6 fertig und Kapitel 7 (bis S. 157)

Bis 21.1. zu lesen: Kapitel 7 und 8 (bis S. 167)

Bis 4.02. zu lesen: Kapitel 7 und 8 (bis S. 167)

Bis 18.02. zu lesen: Kapitel 9 (bis S. 192)

Bis 04.03. zu lesen: Kapitel 9, 10 (bis S. 206)

Bis 18.03. zu lesen: Kapitel 9, 10 (bis S. 206)

Bis 15.04. zu lesen: Kapitel 10 (bis S. 206) + Robert Kurz: Substanz des Kapitals I+II, EXIT 1/2

Bis 29.04. zu lesen: Kapitel 11 (bis S. 234) 

Bis 13.05. zu lesen: Kapitel 12 

Bis 03.06. zu lesen: Kapitel 13

Bis 17.06. zu lesen: Kapitel 13

Der Lesekreis geht nach der Sommerpause weiter. Interessierte (die sich mit dem Buch schon auseinandergesetzt haben) sind herzlich willkommen!

Bis 23.09. zu lesen: Kapitel 14 (noch mal durchschauen worum es bei der Debatte zum „relativen MW“ geht!)

Bis 07.10. zu lesen: Kapitel 14 (ab Seite 285)

Weitere Infos: hier.


 

2013: „Feminism As Critique“ (Sammelband)

Start: 21.03.2013, 19Uhr @ Theoriebüro, jeweils Donnerstags

Die feministische Debatte ist heute stark geprägt von poststrukturalistischen bzw. dekonstruktivistischen Ansätzen, die gerade im deutschsprachigen Raum umfassend mit dem Namen Judith Butler verknüpft sind. Damit einher geht oft die Vorstellung, dass Feminismus nur noch in Verknüpfung mit einer performativen Queer-Theorie zeitgemäß zu haben ist. Dieser Trend wird allerdings nicht nur aus politischen Gründen von vielen FeministInnen hinterfragt, es gibt auch zahlreiche theoretische Bedenken. Insbesondere AutorInnen mit materialistischem Background kritisieren dabei v.a. die alleinig „dekonstruktive“ Perspektive auf Geschlecht und vergeschlechtlichte Herrschaft und fordern ein „rekonstruktives“ kritisches Projekt ein, das Herrschaftsverhältnisse auf einer gesamtgesellschaftlichen Ebene verortet.

Der Sammelband „Feminism as Critique“ aus dem Jahr 1987 beweist, dass viele Problemstellungen von damals immer noch Gültigkeit haben. Diesem spannenden und komplexen Themenfeld wollen wir uns in einem Lesekreis widmen und in respektvoller Atmosphäre über wichtige Fragen für ein feministisches und gesellschaftskritisches Projekt diskutieren. Genaues Prozedere klären wir gemeinsam in der ersten Einheit. Für diese ist das Lesen der Einleitung zum Band (.pdf) von Vorteil.

Weitere Infos: hier.


 

2012/2013: Krise. Part II (aka „From dusk still down“)

Start: 11. Oktober 2012; jeden Donnerstag, 19Uhr im Theoriebüro.

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Datum / Texte / Inhalte:

Weitere Infos: hier.


 

2012: Krise (aka „Was hat die Krise mit mir zu tun?!“)

jeden Donnerstag, 19h im Theoriebüro.

Bisher gelesen:

Weitere Infos: hier.


 

2012: „Grundrisse der Kritik der politischen Ökonomie“ zur Lektüre

Das erste Vorbereitungstreffen findet statt am 28. März um 19 Uhr im Theoriebüro.
Dort vereinbaren wir dann die Folgetermine.

Für Details siehe hier.


 

2011/2012: Kritische Erkenntnistheorie

jeden Donnerstag, 19h im Theoriebüro (erster Termin: 13. Oktober 2011); Liste der Texte (.pdf)

Für Details siehe hier.


 

2010/2011: Zwischen feministischer und Marxscher Theorie.
Perspektiven einer materialistischen Kritik der Geschlechterverhältnisse

 

Im Lesekreis soll es um eine Wiederaneignung theoretischer Essentials eines Strangs kritischer marxofeministischer Theoriebildung gehen. Die Anfänge der Auseinandersetzung liegen in den 1970er Jahren, sie wurde in den 1980ern verstärkt aufgegriffen, später allerdings nur ganz sporadisch vorangetrieben. Nach dem „postmodern turn“ wurden viele der damaligen Debatten abgebrochen und ein bereits erreichter gesellschaftstheoretischer Erkenntnisstand erodierte mehr und mehr. Wir möchten dieses Wissen ausgraben und sehen, was sich davon heute (noch) verwenden lässt. Es geht um die Haltbarkeit von „Großtheorie“, die versuchen feministische und marxistische Ansätze integral zu kombinieren, d.h. Fragen nach der Geschlechterordnung und der Warenproduktion nicht nur „additiv“ im Sinne einer eklektizistischen oder „intersektionalen“ Herangehensweise zusammendenkt, sondern auf die gesellschaftliche Totalität abzielt und aus ihr heraus Momente wie Wert, Arbeit, Geschlechterdichotomie, patriarchale Herrschaft, moderne Subjektform, Ideologie oder auch (gesellschaftliches) Unbewusstes erklärt. Derartige Ansätze die „aufs Ganze“ gehen sind bekanntlich rar geworden. Um sie zu verstehen reicht es oft nicht aus, die (wenigen) aktuellen Texte zu lesen, es bedarf einer sukzessiven Aufrollung zentraler Etappen ihrer Entstehungsgeschichte. Diese Genealogie der Kritik am warenproduzierenden Patriarchat steht aber auch für sich, denn sie verbreitert das Wissen über eine immer schon marginalisierte und heute fast vergessene Tradition geschlechterkritischer Gesellschaftstheorie.

Für Details siehe hier.


 

2009/2010: „Ideologietheorie und -kritik“

 

  • Jürgen Ritsert zu Ideologie
  • „Ideologietheorie“ aus dem Historisch-Kritischen Wörterbuch des Marxismus (HKWM)
  • HKWM-Beitrag zur „Ideologiekritik“
  • Die Einführung „Was ist Ideologie?“ von Terry Eagleton
  • „Was ist Ideologiekritik?“ von Rahel Jaeggi (aus: „Was ist Kritik?“)
  • Beitrag zur Ideologienlehre“ von Theodor W. Adorno
  • „Was ist Kritik?“ von Michel Foucault
  • Louis Althussers Aufsatz „Ideologie und Ideologische Staatsapparate“ (+ HKWM-Eintrag)
  • Gespräch von Terry Eagleton mit Pierre Bourdieu („Doxa and common life“)
  • Ernesto Laclau: „Emanzipation und Differenz“ (aus: „Tod und Wiederauferstehung der Ideologietheorie“)

 

2008/2009: „Dialektik und Totalität“

 

  • u.a. mit Beiträgen von Karl Marx, Jürgen Ritsert / Heiko Knoll, Georg Lukacs, Roy Bashkar, Theodor W. Adorno, Robert Kurz und Joachim Israel